73 Teilnehmer informieren sich bei Kutter Rasentag über Sportrasenpflege

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Memmingen, 09.05.2017. Ein komplett neuer Sport-Naturrasen nach DIN-Vorgaben kostet Vereine und Kommunen bis zu 250.000 Euro. Nur mit anschließend guter Pflege lohnt sich solch eine Investition über Jahre hinweg. Welche Pflegeschritte ein absolutes Muss sind und wie vernachlässigte Rasenfelder renoviert werden können, um diese hohen Kosten zu vermeiden, darüber informierten sich 73 Teilnehmer beim 6. Kutter-Rasentag.

Wie beregne und dünge ich am besten? Warum ist Besanden so wichtig bei Naturrasen? Vereint Hybridrasen tatsächlich die Vorteile eines Naturrasens mit denen eines Kunststoffrasens? Zu diesen Fragen gaben Referenten aus Praxis und Forschung nützliche Tipps, am 25. April im schwäbischen Tuttlingen und am 27. April im sächsischen Mittweida. Der Sportplatzbauer Kutter demonstrierte den praktischen Einsatz von Pflegegeräten vor Ort über einen umfangreichen eigenen Maschinenpark. Zwei LKW mit Tieflader und drei Pritschenwagen hatte dazu jeweils fünf Traktoren und 13 Anbaugeräte mitgebracht.

In Tuttlingen hat der Sportplatzbauer Kutter 2015 den Sportrasen im Donaustadion komplett neu aufgebaut, inklusive Drainage, Einsaat zum Naturrasen und Fertigstellungspflege. 2016 dann sanierte Kutter die Leichtathletikflächen mit blauen Kutter-Kunststoffbelägen zu einer Wettkampfanlage Typ A laut DIN 18035/6. Sämtliche Maßnahmen summieren sich auf rund 650.000 Euro.

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In Mittweida entstand rechtzeitig zur 150-Jahr-Feier als Hochschulstadt im Jahr 2017 eine neue Sportanlage Typ B für 1,9 Millionen Euro. Die heutige Kutter-Niederlassung Chemnitz am Standort Lichtenau, die ehemalige ScoS GmbH, hatte als Teilleistung zwei Tiefbrunnen zur Wasserversorgung inklusive neuer Beregnungsanlage sowie den Sportrasen gebaut. In einem zweiten Schritt errichtete das Unternehmen die Leichtathletikanlagen.

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