Als Team zusammenwachsen – Kennenlerntag für neue Kutter-Azubis

Auszubildende Hermann Kutter Galabau

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Memmingen, 28.09.2016. Wer hat welche Stärken und wie können wir diese für uns als Team nutzen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Azubi-Kennenlerntags beim Landschafts- und Sportplatzbauer Kutter. Gemeinsam mit Ausbilder Andreas Sedlmeir probierten sieben neue Auszubildende dafür einen Tag lang den Kletterpark Tannenbühl bei Bad Waldsee aus.

Die fünf angehenden Landschaftsgärtner und zwei kaufmännischen Auszubildenden hatten Aufgaben zu bewältigen, die nur gemeinsam im Team zu lösen waren. „Vergleichbare Anforderungen haben wir täglich auf unseren Baustellen beim Sportplatzbau oder den öffentlichen Grünanlagen“, erklärte Sedlmeir der Gruppe. „Das Team muss sich abstimmen, ineinander greifen, austesten was geht.“

Geplant spontan

Unter anderem sollten die Auszubildenden in zwei Gruppen über mobile, tragbare 1-Meter-Rinnen zwei Murmeln zeitgleich in einen Becher rollen lassen. Die Strecke betrug fünf Meter, so dass sich die Träger wieder vorne anstellen mussten. Einmal gestartet, durften die Murmeln weder stehen bleiben noch in die Gegenrichtung rollen. Zwei Probeläufe, dann ging es an den Start.

Solche und andere Aufgaben löste das Azubi-Team. Nicht immer auf Anhieb, aber dafür gab es die Probeläufe. Bei der Jakobsleiter zum Beispiel mussten sich die Auszubildenden gegenseitig über mannshohe Sprossen insgesamt acht Meter hochhangeln, natürlich abgesichert. Den Nachmittag verbrachte die Gruppe mit freiem Klettern. „Wir konnten uns hier cool austoben und uns nebenbei kennenlernen“, fasste Leon Engler den Kutter-Azubitag zusammen.

Einer der Auszubildenden war extra mit seinem Roller nachgekommen. Bei ihm hatte am Vorabend eine defekte Waschmaschine für „Land unter“ gesorgt. Im Wasser-Chaos hatte er es nicht rechtzeitig zur gemeinsamen Abfahrt geschafft. „Ich hätte mich super geärgert, wäre ich nicht mit dabei gewesen“, lautete sein Fazit.