Beachvolleyball-Großanlage in München

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Memmingen/München, 03.08.2017. Mit 13 Courts ist die neue Beach-Volleyballanlage des Zentralen Hochschulsports in München eine der größten und modernsten in Deutschland. Mitte Juli wurde sie bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Beach-Volleyball einem ersten Testlauf unterzogen.

„Den hat unsere Anlage mit Bravour gemeistert“, freut sich Ulrich Lampert beim Sportanlagenbauer Hermann Kutter in Memmingen. Als verantwortlicher Bauleiter hat er den Testlauf täglich verfolgt.
Auf der Wettkampfanlage der Technischen Universität München (TUM) sind internationale Standards Pflicht. Denn 2018 treffen sich die besten Studenten-Teams des internationalen Hochschulsports erstmals in München, um dort die World University Championship (WUC) im Beach-Volleyball auszutragen. Die Spiele bilden den Höhepunkt des 150-Jahre-Jubiläums der TUM. Beim Entwurf hatte sich das Büro Freiraum in Freising mit einem Konzept der Nachhaltigkeit und der kurzen Wege durchgesetzt. Nicht nur Beach-Volleyball, auch andere Sportarten wie Beach-Badminton oder Beach-Soccer sind auf der Sandanlage möglich.

Der richtige Sand für das richtige Spielgefühl
Bei Beach-Sportanlagen erfüllt der eingebaute Sand zwei entscheidende Aufgaben, erläutert Kutter-Bauleiter Lampert: „Ähnlich wie ein Hallenboden bestimmt der Sand über die Sportfunktionalität und zusätzlich über das Beach-Feeling bei Zuschauern und Sportlern.“ Dass es sich um Quarzsand der Körnung 0,3 bis 1 Millimeter handeln sollte, stand fest. Kutter suchte einen speziellen Beachsand aus, der mehrfach gewaschen, hydroklassiert und damit besonders rein ist. Seine hellbeige Farbe lässt Strandfeeling pur aufkommen. Aufwändig veredelt, verdichtet dieser kalk- und staubfreie Sand nicht, und entwässert schnell. Gleichzeitig gibt er guten Widerstand für vertikale Sprünge und rasche Richtungswechsel. Knapp 4.800 Tonnen dieses kantengerundeten Quarzsands ließ sich das Unternehmen Kutter auf 175 Sattelzügen anliefern.

Pflege der Beach-Volleyballanlage
Sandsportflächen sind leicht zu pflegen, solange keine organischen Verunreinigungen eindringen. Deshalb ist die gesamte Fläche durch einen vier Meter hohen Maschendrahtzaun geschützt. Regelmäßiges Ausgleichen von trainings- und spielbedingten Sandverschiebungen, das Durchharken und das mechanische Reinigen der Sandflächen gehören zur Standardpflege. Sollten Zigarettenreste, Glasscherben oder zu viel organisches Material den Sand verschmutzen, muss er aufwändig gereinigt werden. Erhöhtes Verletzungsrisiko und sportfunktionelle Beeinträchtigungen wären ansonsten die Folge.