Mehr Spielzeiten durch Kunstrasen

Köln, April 2017

Kunstrasenplätze bieten einen entscheidenden Vorteil: Sie erlauben eine intensive Nutzung. Der Deutsche Fußball-Bund DFB geht bei Naturrasen von maximal 800 Nutzungsstunden/Jahr aus, bei Tennenplätzen von 1.500 und bei verfülltem Kunstrasen von 2.500 Stunden. Im Auftrag der Stadt München modernisierte der Sportplatzbauer Kutter zwei Plätze der Bezirkssportanlage Großhadern. Die zwei neuen Kunstrasenfelder ermöglichen rund 2.500 Nutzungsstunden pro Jahr.

Auf der Sportanlage war der Spieldruck durch Schulen, Fußballvereine und Freizeitsportler zu groß geworden. Einer der Vereine sah sich sogar gezwungen, einen Aufnahmestopp zu verhängen. Grund: Der Verein hatte nicht mehr ausreichend Trainingszeiten für seine Mannschaften zur Verfügung.
Beim Modernisieren des 5.850 m² Kunstrasenplatzes konnte Kutter die Asphalt-Tragschicht und das Drainagesystem erhalten. Der Platz wurde als Mehrzweck-Sportfläche neu aufgebaut, mit einer texturierten Kunstrasenfaser für eine sehr dichte, richtungsfreie Oberfläche und ein schnelles, präzises Spiel.

Den bisherigen Tennenplatz räumte Kutter ab und entsorgte Tenne und Schlacke. Für dieses ebenfalls 5.850 m² große Spielfeld wählte die Stadt eine glatte Kunstrasenfaser. Diese weniger stumpfe Faser ermöglicht den Spielern optimales Gleiten.
München betreibt 21 Bezirkssportanlagen. Diese sind von montags bis freitags für die Bevölkerung frei zugänglich, sofern sie nicht gerade für den Schul- oder Vereinssport genutzt werden. Die Bezirkssportanlage Großhadern bietet jetzt zwei Kunstrasenplätze, einen Naturrasenplatz und eine 100 m Laufbahn.

SB 2/2017