Asset-Deal zur Absicherung von Fachkräften

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Memmingen/Lichtenau, 10.10.2016. Der Memminger Landschafts- und Sportplatzbauer Kutter geht neue Wege, um einem weiteren Fachkräftemangel zu entgehen. In einem „Asset-Deal“ löst er mit Wirkung zum 10.10.2016 das Anlagevermögen der Scos GmbH heraus. Der sächsische Kunstrasen- und Kunststoffbelag-Verleger war im Frühjahr in finanzielle Schieflage geraten.


Er hat Gläubigerschutz beantragt, um eine Sanierung einzuleiten. Überraschend hatte sein finnischer Hauptauftraggeber fusioniert und benötigte die Dienstleistungen der Scos GmbH nicht mehr. Kernarbeitsländer des Kunstrasenverlegers waren Deutschland, Schweden und Norwegen.

„Alle Rahmenbedingungen sprechen bei Scos für ein gesundes Unternehmen“, erklärt Dr. Markus Pfalzer, Hauptgeschäftsführer der Hermann Kutter GmbH & Co. KG. Er bezeichnet es als „Glücksfall“, dass Kutter durch den Asset-Deal in Kontakt mit einer fachlich erfahrenen Belegschaft in Kontakt kommt. Sämtliche Fachkräfte haben neue Arbeitsverträge bei Kutter erhalten. Das Memminger Unternehmen führt die bisherige Scos GmbH ab heute als nicht-selbständige Kutter-Niederlassung am bisherigen Standort in Lichtenau fort. Kutter konnte gut 20 bundesweite Pflegeaufträge übernehmen, die teilweise bis zum Jahr 2020 laufen.

Über die Hermann Kutter GmbH & Co. KG

Kutter zählt zu den führenden Unternehmen beim Bau von Sport- und Freizeitanlagen in Süddeutschland. Weitere Kernbereiche des Landschafts- und Sportplatzbauers sind Bau und Pflege kommunaler sowie gewerblicher Außenanlagen. Kutter stellt zudem elastische Kutter-Sportbeläge her, die DIN- und RAL-geprüft sind. Derzeit beschäftigt Kutter in Memmingen rund 120 Mitarbeiter.

Über die Scos GmbH

Franz Lermer und Stefan Heller gründen den Kunstrasen-Verleger Scos im Jahr 2004 in Lichtenau bei Chemnitz. Bereits im ersten Jahr realisieren sie den Rasen im Stadion von Erzgebirge Aue und nehmen erste Aufträge in Skandinavien an. Von 9 Mitarbeitern wächst das Unternehmen bis auf über 40 Mitarbeiter im Jahr 2009, mit einem Umsatz von 5,8 Millionen Euro.